Cobra Deutschland GmbH
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Moderne Elektronik erschwert oft die Installation von Tuningteilen in Autos. Aber sie vereinfacht Dinge wie den Einbau von Alarmanlagen radikal!
Mit der Cobra Bridge-Alarmanlage genügen in der Regel fünf Anschlüsse, um das gesamte Auto abzusichern. CAN-Bus-Technik macht's möglich. Kein Vergleich zu der stundenlangen Plackerei, die der Einbau einer herkömmlichen Alarmanlage erfordert. Denn bisher musste man zu jeder Tür und Klappe, die abgesichert werden sollte, eigene Leitungen ziehen - die sollte natürlich nicht jeder sehen und dementsprechend viele Verkleidungen mussten demontiert werden.
CAN-Bus angezapft
Die Information, ob Tür, Heckklappe oder Motorhaube geöffnet wird, liefert der CAN-Bus, zwei verdrillte Leitungen, die durch den ganzen PKW laufen und über die die gesamte Bordelektronik kommuniziert (Toolbox-Thema auf S. 63). Die Cobra Bridge entschlüsselt diese CAN-Botschaften und erfährt so alles Notwendige. Wird irgendwas ohne Autorisierung durch den Original-Schlüssel geöffnet, gibt's Alarm. Wer bei Fahrzeugen mit CAN-Bus (die meisten ab Modelljahr 1998) versucht, "normale" Alarmanlagen einzubauen, kann im schlimmsten Fall Steuergeräte vernichten oder den CAN-Bus stören. Dabei kann es vorkommen, das Steuergeräte nach Ausschalten der Zündung nicht mehr in den "Schlafmodus" versetzt werden und die Batterie durch den zu hohen Ruhestrom nach wenigen Tagen leer ist.
Fehlalarm-Schutz
Die Alarmanlage Cobra Bridge schaltet ihre beiden serienmäßigen Ultraschall-Sensoren automatisch aus, um Fehlalarme durch Luftzug zu vermeiden, wenn etwa die Scheiben offen sind. Aktiviert wird die Anlage über den serienmäßigen Audi-Klapp-Schlüssel mit Funksender: Wer das Fahrzeug absperrt, schärft damit gleichzeitig die Alarmanlage.
Im Alarmfall ertönt 30 Sekunden lang eine laute und schrille Sirene, dazu werden die Fahrzeugblinker angesteuert. Selbst wenn ein Dieb die Fahrzeugbatterie abklemmt, bekommt die Cobra-Alarmanlage noch Saft von ihrer eingebauten Notstromversorgung. Wurde ein Alarm ausgelöst, weist nach Abschalten der Sirene eine Leuchtdiode (LED) im Notfalltaster darauf hin. Optional können Radarsensoren und Lagemelder als Rad- und Abschleppschutz montiert werden. Auch eine Anti-Hijack-Funktion ist möglich, ebenso wie das (in der EU nicht zulässige) akustische Signal beim Aktivieren und Deaktivieren. Schließlich besitzt die Bridge 8808x eine Codeleitung für das Satelliten-Alarmsystem CobraConnex.
Der Einbau der CAN-Alarmanlage ist einfach. Steuergerät und Sirene werden versteck im Motorraum oder unter der Wasserkasten-Abdeckung montiert. Das Sirenensignal sollte nicht gedämpft werden. Bei allen Arbeiten ist zu beachten, dass die Zündung nicht eingeschaltet werden darf, so lange Fahrzeug-Steckverbindungen getrennt sind.
Für einen ersten Funktionstest wird das Fahrzeug mit dem Original-Audi-Funkschlüssel abgesperrt. Nach 40 Sekunden sollte die LED im Notfalltaster blinken als Hinweis darauf, dass die Alarmanlage automatisch geschärft wurde - noch nie war der Einbau einer Alarm-Anlage so einfach.
Quelle: AudiTuning 2/2007
Text: Ralf Liefert